
















Autor*innen
Alexandra Kurt, Anne Küper, Antonia Isabella Stich, Claudia Relota, Clara Schiltenwolf, Clara Stella Hüneke, Dorothea Eberle, Esther Gaspart Michels, Franca Zajac, Franziska Gärtner, Friederike Dietrich, Gijs Suy, Hannah Tremp, Iia Hrieshylova, Jana Lydia Kieweg, Kyana Nouroozian, Lerie Pemanagpo, Liv Thastum, Mara Yağmur Richter, Martyna Ratnik, Mathilde Fuhr, Michael Kuratli, Michèle Widmer, Nicol Rivera Aro, Nina Wyss, Pavla Banjac, Rahel Jung, Samuel Simon, Sophia Schweizer, Tessa Kolberg, Yun-hua Chen
Stills
Caroline Hajny, Clara Stella Hüneke, Delia Mayer, Ella Rocca, Friederike Dietrich, Julia Roliz, Louis Frank, Marie Kühn, Mégane Brügger
Coverbild
Sophia Schweizer, June Ellys Mach
Gestaltung
Johannes Thiel
Specs
Softcover
16,5 × 24 cm
154 Seiten
ISSN 2943-3002
Juni 2025
Preis 16€ / 21CHF
Seit es Film gibt, ist sowohl das Medium als auch die Branche ein Ort feministischer Kämpfe. Es brodelt seit 130 Jahren und es kann und darf nicht übersehen werden, dass wir uns nach wie vor in patriarchalen Strukturen befinden, die unser Leben, unsere Arbeit und nicht zuletzt unsere Art, wahrzunehmen und zu erzählen, prägen.
In der letzten Ausgabe hat eine Autorin mutig und offen über ihre langjährigen Erfahrungen innerhalb einer Filmproduktion geschrieben. Die Reaktionen: viel Zuspruch und Dankbarkeit aber auch Vorwürfe und Unverständnis des Regisseurs, Schweigen von Kolleg:innen und der Mini-Shitstorm einer Frau: unsere Autorin betreibe „Pseudofeminismus” und wolle dem Regisseur „mit Kampfstiefeln in die Eier treten“. Reaktionen also, die genau die von unserer Autorin beschriebenen Missstände reproduzieren.
Dabei wäre es doch so viel beflügelnder, in solidarischer Verbundenheit zu agieren, anstatt sich mit dem im patriarchalen Koordinatensystem fest verankerten Mann zu loyalisieren.
Umso wichtiger ist es, sich immer wieder auf das Kollektiv als Ausgangspunkt des Kampfes zu berufen. In diesem Sinne feiern wir in der dritten Ausgabe unter anderem Frauen*freundschaften und hinterfragen, was es heißt, Filme zu machen, zu schauen, in ihnen sichtbar zu sein, wenn man nicht gerade ein weißer cis-hetero Mann ist.
TOTALE hat einen Bildungsauftrag, der über das Print-Magazin hinausgeht.
Wir sind außerordentlich dankbar, dass das Netzwerk durch die vielen Menschen und Initiativen, mit denen wir in Austausch treten und uns gegenseitig unterstützen, stetig wächst. Immer mehr Räume werden durch kollektive Stärke geschaffen, die Veränderung zulassen und neue Strukturen formen.
„A dream you dream alone may be a dream, but a dream you dream together is a reality“ (Yoko Ono).
In diesem Sinne: Danke an alle!

















Autor*innen
Alexandra Kurt, Anne Küper, Antonia Isabella Stich, Claudia Relota, Clara Schiltenwolf, Clara Stella Hüneke, Dorothea Eberle, Esther Gaspart Michels, Franca Zajac, Franziska Gärtner, Friederike Dietrich, Gijs Suy, Hannah Tremp, Iia Hrieshylova, Jana Lydia Kieweg, Kyana Nouroozian, Lerie Pemanagpo, Liv Thastum, Mara Yağmur Richter, Martyna Ratnik, Mathilde Fuhr, Michael Kuratli, Michèle Widmer, Nicol Rivera Aro, Nina Wyss, Pavla Banjac, Rahel Jung, Samuel Simon, Sophia Schweizer, Tessa Kolberg, Yun-hua Chen
Stills
Caroline Hajny, Clara Stella Hüneke, Delia Mayer, Ella Rocca, Friederike Dietrich, Julia Roliz, Louis Frank, Marie Kühn, Mégane Brügger
Coverbild
Sophia Schweizer, June Ellys Mach
Gestaltung
Johannes Thiel
Specs
Softcover
16,5 × 24 cm
154 Seiten
ISSN 2943-3002
Juni 2025
Preis 16€ / 21CHF
Seit es Film gibt, ist sowohl das Medium als auch die Branche ein Ort feministischer Kämpfe. Es brodelt seit 130 Jahren und es kann und darf nicht übersehen werden, dass wir uns nach wie vor in patriarchalen Strukturen befinden, die unser Leben, unsere Arbeit und nicht zuletzt unsere Art, wahrzunehmen und zu erzählen, prägen.
In der letzten Ausgabe hat eine Autorin mutig und offen über ihre langjährigen Erfahrungen innerhalb einer Filmproduktion geschrieben. Die Reaktionen: viel Zuspruch und Dankbarkeit aber auch Vorwürfe und Unverständnis des Regisseurs, Schweigen von Kolleg:innen und der Mini-Shitstorm einer Frau: unsere Autorin betreibe „Pseudofeminismus” und wolle dem Regisseur „mit Kampfstiefeln in die Eier treten“. Reaktionen also, die genau die von unserer Autorin beschriebenen Missstände reproduzieren.
Dabei wäre es doch so viel beflügelnder, in solidarischer Verbundenheit zu agieren, anstatt sich mit dem im patriarchalen Koordinatensystem fest verankerten Mann zu loyalisieren.
Umso wichtiger ist es, sich immer wieder auf das Kollektiv als Ausgangspunkt des Kampfes zu berufen. In diesem Sinne feiern wir in der dritten Ausgabe unter anderem Frauen*freundschaften und hinterfragen, was es heißt, Filme zu machen, zu schauen, in ihnen sichtbar zu sein, wenn man nicht gerade ein weißer cis-hetero Mann ist.
TOTALE hat einen Bildungsauftrag, der über das Print-Magazin hinausgeht.
Wir sind außerordentlich dankbar, dass das Netzwerk durch die vielen Menschen und Initiativen, mit denen wir in Austausch treten und uns gegenseitig unterstützen, stetig wächst. Immer mehr Räume werden durch kollektive Stärke geschaffen, die Veränderung zulassen und neue Strukturen formen.
„A dream you dream alone may be a dream, but a dream you dream together is a reality“ (Yoko Ono).
In diesem Sinne: Danke an alle!